Um die Punktwolken zu verarbeiten, wurde ein Linienverfolgungsalgorithmus entwickelt.
Derselbe Algorithmus wird auch in der Editor-Anwendung verwendet.
In der Scanner-App ist die maximal zulässige Abweichung zwischen einem realen Punkt und seiner entsprechenden theoretischen Linie auf 15 mm festgelegt und kann noch nicht angepasst werden.
Im Editor kann diese 15-mm-Grenze jedoch geändert werden, wodurch Sie die volle Kontrolle über die Genauigkeit der Linienverfolgung erhalten.
Der Linienverfolgungsalgorithmus verwendet die statistische Methode der kleinsten Quadrate, um die wahrscheinlichste theoretische Linie zu liefern.
ACHTUNG: Wenn kleine Hindernisse – wie z. B. Steckdosen – mit einer Dicke von weniger als 15 mm vorhanden sind, berücksichtigt der Linienverfolgungsalgorithmus diese Punkte bei der Linienberechnung.
Dies führt zu einer leichten Verschiebung der erkannten Linie. In der Praxis betrifft dies nur Anwendungen, die sehr hohe Präzision erfordern, da die Verschiebung extrem gering ist.
Wenn Sie beispielsweise eine Wand mit 20 Punkten scannen und 2 davon auf eine Steckdose fallen, beträgt die resultierende Linienverschiebung etwa 1–2 mm.
Um dies zu vermeiden, können Sie den Editor verwenden, um solche Punkte zu entfernen und neue Linien zu erhalten.